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Zürich, 4. Juli 2011

Medienmitteilung

 

5 Millionen wofür? Abzockerei ist unanständig!

FDP verurteilt Antrittssalär für Axel Weber

 


 

Die FDP Kanton Zürich hat vergangenen Samstag ihr Wahlprogramm verabschiedet (siehe Beilage). Darin distanziert sie sich auch entschieden von unanständig hohen Löhnen, die keinen Leistungsbezug mehr aufweisen. Nun ist aus den Sonntagsmedien zu erfahren, dass der designierte UBS Verwaltungsratspräsident, Axel Weber, bei seinem Amtsantritt rund 5 Millionen Franken als "Antrittsprämie" erhalten soll. Bezüge wie diese untergraben die Akzeptanz und Glaubwürdigkeit der Marktwirtschaft. Die FDP setzt sich seit jeher konsequent dafür ein, dass sich für alle Menschen Leistung lohnt. Sie fordert die UBS Führung auf, in dieser Frage noch einmal über die Bücher zu gehen. Gegen eine gute, aber anständige Abgeltung erbrachter Leistungen ist nichts einzuwenden, gegen teure Vorschusslorbeeren dagegen schon.

 

 

Abhilfe gegen "Abzockerei" kann zum Teil durch eine Stärkung der Aktionärsrechte geschaffen werden. V.a. aber müssen sich die verantwortlichen Personen und die Wirtschaftsverbände bewusst sein, dass Masshalten und Anstand nicht durch den Gesetzgeber reguliert werden können, sondern wichtiger Bestandteil der gesamtgesellschaftlichen Verantwortung von Wirtschaftsführern sind: Nicht alles, was legal ist, ist auch legitim. Die Wirtschaftsverbände und die betroffenen Unternehmen sind aufgefordert, mit einer griffigen Selbstregulierung in dieser Frage wieder Glaubwürdigkeit zu schaffen. Ansonsten sieht Herr Minder auch ohne Kampagne einem sicheren Abstimmungserfolg entgegen.

 

Beilagen:

Wahlprogramm

 


 

Kontakte:

Beat Walti, Kantonsrat, Parteipräsident, 079 296 72 25

Marco V. Camin, Wahlkampfleiter, 079 355 75 10

David Müller, Geschäftsführer, 076 495 74 91