Heute Samstag, einen Tag vor den Kommunalwahlen in etlichen Zürcher Gemeinden, fand der erste Bürokratieabbau-TAG der FDP Kanton Zürich statt. Wähler, Sympathisanten und Passanten nutzten die Gelegenheit, ihrem Frust und Ärger über den behördlichen Bürokratiewahn freien Lauf zu lassen.
Die FDP hat der unnötigen und nicht weniger werdenden Bürokratie den Kampf angesagt. Getreu seinem Slogan „Taten statt Worte“ hat der Zürcher Freisinn in den letzten Monaten zwei Volksinitiativen gegen unsinnige Vorschriften gestartet und den „Gahts-No!-Priis“ lanciert. Heute nun fand auf dem Zürcher Werdmühleplatz der erste Bürokratieabbau-TAG statt.
Etliche nutzten die Gelegenheit, ihren Frust über die staatliche Bürokratie kundzutun. Sie nehmen damit automatisch teil am von der FDP Kanton Zürich ausgeschriebenen „Gahts-no!-Priis“ für die abstruseste Bürokratiegeschichte. Diese Auszeichnung, welche heute Nachmittag das erste Mal präsentiert wurde, wird Ende März verliehen. Bis dahin können Geschichten direkt online eingereicht und veröffentlicht werden: www.bürokratieabbau.ch.
Auch viele Freisinnige, darunter die Nationalräte Filippo Leutenegger und Markus Hutter sowie der Zürcher Stadtratskandidat Urs Egger konnten von ihren eigenen tragisch-komischen Bürokratie-Erlebnissen berichten. Das eigens für diesen Anlass einstudierte Kasperlitheater „Dä Chasperli im Vorschriftedschungel“ amüsierte jung und alt und regte zum Nachdenken an. Es wird in Kürze auf You Tube aufgeschaltet werden. FDP Geschäftsführer David Müller erzählte, mit welchen bürokratischen Hürden die Geschäftsstelle zu kämpfen hatte, bis die Bewilligung für den Bürokratieabbau-TAG endlich auf dem Tisch lag. Das Paradoxe daran: Die FDP musste strengste Auflagen erfüllen und konnte den Bürokratieabbau-TAG trotzdem nicht wie ursprünglich geplant im Niederdorf durchführen: wegen Anzeichen einer unbewilligten Demo!
An Standaktionen am Vormittag sowie am Event auf dem Werdmühleplatz selbst wurden eifrig Unterschriften gesammelt für die beiden kantonalen Volksinitiativen „Der Kunde ist König“ für freie Ladenöffnungszeiten und „Umweltschutz statt Bürokratie“ für bewilligungsfreie, energetische Gebäudesanierungen. Wer bei der Renovation seines Hauses die Ökologie berücksichtigen will, soll dafür belohnt und nicht durch einen bürokratischen Hürdenlauf schikaniert werden. Ladenbesitzer sollen ihre Öffnungszeiten nach den Bedürfnissen der Konsumenten richten und nicht nach staatlichen Vorgaben.
Die FDP wird über den Wahltag hinaus gegen überflüssige und unnötige Bürokratie kämpfen. Sie nimmt den ihr aus der Bevölkerung und dem Gewerbe zugetragenen Bürokratiefrust Ernst und wird sich für eine Lösung dieser Probleme einsetzen.
Parteipräsident Beat Walti versicherte den Bürokratiegeschädigten heute Nachmittag: „Wir dulden es nicht, dass Sie durch immer mehr unnötige staatliche Vorgaben bevormundet werden. Die FDP steht dafür ein, dass Sie sich engagieren und Ihren Leistungswillen wieder frei entfalten können – sei es zum Schutz der Umwelt oder zur Schaffung oder den Erhalt von Arbeitsplätzen. Denn dieser Leistungswille machte die Stärke der Schweiz seit jeher aus. Wir versprechen Ihnen: FDP wählen heisst, Verbote und unsinnige Bürokratie bekämpfen – damit sich Ihre Leistung und Ihr Engagement lohnen.“
Beat Walti, Präsident FDP Kanton Zürich, Kantonsrat, 079 296 72 25
David Müller, Geschäftsführer FDP Kanton Zürich, 076 495 74 91