FDP.Die Liberalen
Kanton Zürich
Kanton Zürich
21.01.2019

Das Faxgerät sollte ausgewechselt werden

1994 erlangte ein Faxgerät Berühmtheit, weil es Grafiken dermassen verzerrte, dass die breite Öffentlichkeit und die Medien das Ergebnis schlicht als Lüge taxierten. Das Faxgerät wurde kurz darauf ausgewechselt und seither nicht mehr gesehen. Jetzt ist das Faxgerät wieder aufgetaucht, und zwar auf den Generalsekretariaten der SP und der Grünen. Dort steht das Gerät nun im Dauereinsatz und produziert verzerrte Wahrheiten – um nicht zu sagen: Lügen – am Laufmeter:

  • Mit dem neuen Wassergesetz würde das Trinkwasser privatisiert – obwohl das neue Wassergesetz die heute geltende 100%ige-Ausgliederung untersagt und die Gemeinden verpflichtet, immer die Kontrolle über die Trinkwasserversorgung zu behalten.
  • Die Bäche und Flüsse würden zugebaut und stärker verschmutzt – obwohl das neue Wassergesetz erstmals die Renaturierung als Aufgabe von Kanton und Gemeinden gesetzlich festschreibt und die Ausscheidung des Gewässerraums in Angriff genommen werden muss
  • Die Hundekurse hätten zu einer Senkung der Hundebisse geführt – obwohl der Regierungsrat klar aufzeigt, dass die Hundekurse keine Auswirkungen auf die Zahl der Hundebisse haben

Erstaunlich ist das Verhalten einiger Medien. Denn im Gegensatz zu 1994 ist heute von Seite der Medien kaum Widerspruch zu vernehmen. Im Gegenteil: Die wilden Behauptungen werden unreflektiert repliziert u. a. mit dem Hinweis, das würde mehr „Klicks“ generieren. Die Medien, die inoffizielle vierte Staatsgewalt und die Hüterin von Wahrheit und Demokratie, stellen so ihre eigenen Ideale in Frage. Es ist höchste Zeit, dass die Medien diesen billigen Populismus entlarven und ihre Funktion als „Wachhund“ gegenüber den Mächtigen ernstnehmen.

Für Hans-Jakob Boesch, Parteipräsident ist klar: «Für die SP und die Grünen wird es langsam peinlich und sie sollten endlich zu einer inhaltlich politischen Diskussion zurückkehren. Die Lügen welche «am Laufmeter» von den links-grünen Parteien verbreitet werden, führen die Stimmberechtigten komplett hinters Licht und sind einfach nur haarsträubend.»

 

Für Fragen:

Hans-Jakob Boesch, Kantonsrat, Parteipräsident, 078 819 64 65

Thomas Vogel, Kantonsrat, Fraktionspräsident, 079 639 38 08