FDP.Die Liberalen
Kanton Zürich
Kanton Zürich
25.06.2020

Fraktion der FDP Kanton Zürich stimmt der «neuen» Vorlage Kasernenareal trotz Vorbehalten zu

Die aktuelle Gesamtplanung zum Kasernenareal enthält nun einen «Hub für Startups». Damit ist ein zentrales Anliegen der FDP Fraktion aufgenommen worden. Auf die Argumente der letztjährigen politischen Mehrheit im Kantonsrat wurde bedauerlicherweise nur punktuell eingegangen. Dennoch stimmte die Fraktion der FDP Kanton Zürich trotz Vorbehalten und im Sinne eines Kompromisses zu, damit das Areal weiterentwickelt werden kann.

 

Bei der Beratung der ersten Vorlage im Jahr 2019 hat die FDP Nein gestimmt mit der Begründung, dass entweder die finanzielle Regelung zu Gunsten des Kantons geändert, oder die Umschreibung des Zwecks für die städtische Nutzung der Zeughäuser konkreter geregelt werden musste, beziehungsweise die gewerbliche Nutzung erlaubt werden soll. Für die Nutzung der Zeughäuser, welche im Baurecht an die Stadt Zürich abgegeben werden sollen, verlangte die FDP insbesondere eine gewerblichen Nutzung oder Ansiedlung der Startup-Szene.

Die Fraktion der FDP Kanton Zürich stimmt der Vorlage trotz Vorbehalten zu, da eines der zentralen Anliegen des letzten Jahres, nämlich die gewerbliche Nutzung sowie die Ansiedlung der Startup-Szene in die Gesamtplanung eingeflossen ist. Wir nehmen erfreut zur Kenntnis, dass sowohl der Vorsteher des Hochbaudepartements der Stadt Zürich als auch der Regierungsrat öffentlich an einer Medienkonferenz zugesagt haben, als künftige Nutzung für die Polizeikaserne explizit den von der FDP Kanton Zürich geforderten «Hub für Startups» einzuplanen. «Wir werden den Stadtrat und den Regierungsrat beim Wort nehmen, dass diese Forderung der FDP Fraktion in der Planung entsprechend umgesetzt wird. Zudem verlangen wir vom Kanton als Eigentümer der Gebäude auf dem Kasernenareal, dass er alles unternimmt, um eine allfällige Besetzung zu verhindern. Wir werden die weiteren politischen Schritte auf städtischer und kantonaler Ebene weiterhin sehr kritisch prüfen», führt Sonja Rueff-Frenkel, Kantonsrätin und Mitglied Kommission für Planung und Bau aus.

Hier finden Sie die Medienmitteilung als PDF.

Beatrix Frey-Eigenmann, Fraktionspräsidentin, Kantonsrätin
Sonja Rueff-Frenkel, Kantonsrätin, Mitglied Kommission für Planung und Bau
Hans-Jakob Boesch, Parteipräsident