Rechnung des Kantons Zürich: Rekordüberschuss im Kanton Zürich bestätigt Spielraum für Steuersenkungen

Die Rechnung 2025 des Kantons Zürich schliesst mit einem sehr erfreulichen Ergebnis ab. Es resultiert ein Ertragsüberschuss von 727 Millionen Franken – das ist das zweitbeste Ergebnis in der Geschichte des Kantons. Zudem weist der Kanton einen Finanzierungsüberschuss von über 500 Millionen Franken aus und kann seine Nettoschulden weiter reduzieren. Die FDP gratuliert dem Regierungsrat zu diesem soliden Resultat. Auch in Zukunft bleibt finanzpolitische Disziplin nötig.

Hohe Steuererträge und starker Selbstfinanzierungsgrad

Der Rechnungsabschluss 2025 zeigt deutlich, dass der Kanton Zürich finanziell robust aufgestellt ist. Die Steuererträge liegen deutlich über den Erwartungen und tragen massgeblich zum guten Ergebnis bei. Insgesamt resultieren Mehrerträge von über 660 Millionen Franken bei den Steuern. Zusammen mit weiteren positiven Effekten – etwa einer höheren Gewinnausschüttung der Nationalbank – führt dies zu einem ausserordentlich guten Rechnungsabschluss. Besonders erfreulich ist auch der Selbstfinanzierungsgrad von rund 150 Prozent. Das bedeutet, dass der Kanton seine Investitionen vollständig aus eigenen Mitteln finanzieren konnte.

Steuersenkung bestätigt

Die FDP machte sich im Rahmen der Debatte um das Budget 2026 für eine Steuersenkung um 5% stark. Der Kantonsrat stimmte für die Jahre 2026 und 2027 einer Steuerreduktion um 3% zu. Die FDP fühlt sich in ihrer Politik bestätigt. Die Rechnung 2025 zeigt, dass sich der Kanton steuerliche Entlastungen leisten kann. Eine wettbewerbsfähige Steuerpolitik bleibt entscheidend, damit Unternehmen, Arbeitsplätze und Steuersubstrat im Kanton Zürich bleiben. Die FDP wird sich für weitere Steuersenkungen einsetzen. Kantonsrat und FiKo-Mitglied Philipp Müller sagt: „Der Überschuss von über 700 Millionen Franken zeigt: Unsere Steuersenkung war richtig.“ Der deutliche Steuerüberschuss zeigt auch, dass die Jungfreisinnigen mit ihrer Steuerrabatt-Initiative ins Schwarze getroffen haben.

Sorgen bereit das Wachstum der Personalausgaben

Kritisch beurteilt die FDP den erneut gestiegenen Personalaufwand. Der Beschäftigungsumfang des Kantons ist in den letzten Jahren stark gewachsen. Dasselbe Bild zeigt sich auch 2025: Im Vergleich zur Rechnung 2024 stieg der Personalaufwand um 1149 Stellen. Diese Entwicklung muss gebremst werden. Die FDP ist überzeugt, dass es deshalb klare Leitplanken braucht. Die lancierte Volksinitiative für eine Personalbremse kommt zur richtigen Zeit. Sie soll sicherstellen, dass das Wachstum des Staatspersonals künftig wieder mit der Entwicklung von Bevölkerung und Aufgaben Schritt hält. Martin Huber, Kantonsrat und FiKo-Mitglied betont: „Das hervorragende Ergebnis darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Personalaufwand erneut stärker wächst als geplant. Hier braucht es mehr Disziplin.“


Kontaktpersonen:

  • Philipp Müller, Kantonsrat FDP Kanton Zürich, Mitglied der Finanzkommission (FiKo), 079 612 12 08
  • Martin Huber, Kantonsrat FDP Kanton Zürich, Mitglied der Finanzkommission (FiKo), 078 649 38 95
  • Claudio Zihlmann, Fraktionspräsident FDP, 079 765 22 55
  • Filippo Leutenegger, Parteipräsident FDP Kanton Zürich, 079 447 99 07
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