Für eine starke und gut vernetzte Flughafenregion
Die Nachtruhe-Initiative wurde zwar grossmehrheitlich verworfen, leider stimmte jedoch eine Ratsmehrheit aus SP, Grüne, AL, GLP und der Mitte dem Gegenvorschlag zur Initiative zu.
Die FDP begrüsst die Ablehnung der Nachtruhe-Initiative und das Ja zum Gesamtprojekt mit Glattalbahnverlängerung, Veloweg und Hochwasserschutz in Kloten, bedauert jedoch sehr die Annahme des Gegenvorschlags. Für die FDP braucht die Flughafenregion und der Flughafen bessere Verbindungen statt mehr Bürokratie.
Vernunft siegt im Rat mit Nein zur Initiative
Die FDP hat die Nachtruhe-Initiative von Anfang an klar abgelehnt. Die Initiative verspricht mehr, als sie halten kann, und suggeriert Handlungsmöglichkeiten, die auf kantonaler Ebene gar nicht bestehen. Die Betriebszeiten des Flughafens werden auf Bundesebene geregelt. Gleichzeitig gefährdet die Initiative den Betrieb des internationalen Drehkreuzes.
Dass der Kantonsrat die Initiative abgelehnt hat, ist deshalb aus Sicht der FDP richtig. Der Flughafen Zürich verbindet die Schweiz mit der Welt und sichert Wohlstand, Arbeitsplätze und internationale Vernetzung weit über die Flughafenregion hinaus.
«Die Ablehnung der Initiative ist ein wichtiges Signal für den Standort Zürich mit Tausenden von Arbeitsplätzen», sagt FDP-Parteipräsident Filippo Leutenegger.
Unnötige Bürokratie beim Gegenvorschlag
Sehr bedauerlich ist hingegen die Zustimmung zum Gegenvorschlag, der von einer linken Ratsmehrheit zusammen mit GLP und der Mitte unterstützt wurde. Er schafft zusätzliche Regulierung ohne erkennbaren Mehrwert für die Bevölkerung. Die Herausforderungen aufgrund von Flugbewegungen nach 23 Uhr werden bereits heute adressiert. Die jüngsten Zahlen zeigen, dass die ergriffenen Massnahmen Wirkung entfalten und die Zahl der verspäteten Flüge zurückgeht.
Verlässliche Rahmenbedingungen für den Flughafen
Obwohl die FDP den Gegenvorschlag weiterhin kritisch beurteilt, wird sie kein Referendum gegen die Vorlage ergreifen. Im Vordergrund steht nun, dass die Flughafenregion Planungssicherheit erhält und die anstehenden Herausforderungen gemeinsam angegangen werden können.
«Der Gegenvorschlag wird an der Verspätungssituation nichts ändern. Er schafft neue Regulierung, obwohl die bestehenden Massnahmen bereits Wirkung zeigen und weitere geplant sind. Die FDP wird sich auch künftig für pragmatische und wirksame Lösungen statt Symbolpolitik einsetzen», sagt Kantonsrätin Sarah Fuchs.
Ja zu einer besseren Erschliessung der Flughafenregion
Neben einem starken Flughafen braucht die Region eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur. Die FDP begrüsst deshalb den Beschluss des Kantonsrats zur Verlängerung der Glattalbahn bis Kloten Industrie, zur Erstellung einer Velohauptverbindung nach Bassersdorf sowie zur Umsetzung der notwendigen Hochwasserschutzmassnahmen. Das Gesamtprojekt ermöglicht eine nachhaltige Mobilität, schützt wichtige Infrastruktur und verbessert langfristig die Lebensqualität in der Flughafenregion.
«Die Verlängerung der Glattalbahn ist eine Investition in die Zukunftsfähigkeit dieser Region. Das Projekt stärkt den öffentlichen Verkehr in einer der dynamischsten Regionen des Kantons», sagt Kantonsrätin Sonja Rueff-Frenkel.
Flughafenregion ganzheitlich stärken
Die FDP wird sich weiterhin für einen international konkurrenzfähigen Flughafen engagieren, der die Schweizer Wirtschaft antreibt und das Mobilitätsbedürfnis der Schweizer Bevölkerung erfüllt. Die FDP steht für eine Politik, die Chancen schafft und Investitionen ermöglicht, damit sich die Flughafenregion auch künftig erfolgreich und attraktiv entwickeln kann.
Kontakt
- Sarah Fuchs, Kantonsrätin FDP, Mitglied KEVU, 076 405 29 72
- Sonja Rueff-Frenkel, Kantonsrätin FDP, Mitglied KEVU, 076 488 28 55
- Claudio Zihlmann, Fraktionspräsident FDP Kanton Zürich, 079 765 22 55
- Filippo Leutenegger, Parteipräsident FDP Kanton Zürich, 079 447 99 07